Zauberhafte Opernaufführung

Das Ensemble der Jungen Oper bezauberte mit der Oper „Die Zauberflöte“ an der Waldschule Berumerfehn.

Oper: Die Zauberflöte

Erwartungsvoll fieberten 150 Kinder aus der Waldschule Berumerfehn und die zukünftigen Schulkinder der Kindergärten  Großheide, Thünerweg und Entdeckerei der geplanten Opernaufführung der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart entgegen. Schon in den letzten Wochen hatten die Schulkinder die drei wichtigsten  Lieder mit ihren Musiklehrerinnen geübt. Während der Spielleiter  anhand der Kulissen die Teilung der Welt in eine Welt des Tages und eine Welt der Nacht erklärt, werden drei Schülerinnen und drei Schüler in ihre Rollen als Helfer Sarastros eingeführt.

In der ersten Szene lernen sich Papageno (Patricio Ramos-Pereira) und Prinz Tamino (Thomas Hartkopf) kennen. Für die Kinder sehr spaßig, ist Tamino ein ziemlicher Angsthase, der beim Anblick eines kleinen Drachen in Ohnmacht fällt.  Als Papageno sich mit dem Lied „Der Vogelfänger bin ich ja“ vorstellt, wird er von den Grundschulkindern gesanglich kräftig unterstützt.  Beide Männer werden von der Königin der Nacht (Katharina Löwe) zu vier Prüfungen verpflichtet um ihre Tochter Pamina aus den Fängen des Priesters Sarastro zu befreien. Drei Damen (Felina, Ines, Hanna aus Berumerfehn) überbringen Tamino diesen Auftrag.

Als Tamino seine Pamina endlich kennenlernt, verliebt er sich rettungslos in sie. Mit dem Lied „Ein Mädchen oder Weibchen“, das die Kinder wieder mitsingen, finden sich auch Papageno und Papagena und werden ein Paar.

Drei Knaben (Oliver, Noah, Fabian) teilen Tamino und Papageno die Einzelheiten der Prüfungen mit. Tamino muss schweigen und die drei Mächte des Windes, des Wassers und des Feuers besiegen. Hier war die Kreativität der Kinder gefragt. Mit Stampfen, Kreischen, Heulen und dem Schwenken bunter Tücher wurde akustisch und optisch ein Gewitter mit Sturm, Regen, Blitz und Donner erzeugt.  Letztlich, wie könnte es auch anders sein, gibt es für das verliebte Paar ein Happyend. Tamino besteht die Prüfungen und erhält von Sarastro Paminas Hand und dessen Segen. Die Welt des Tages und der Nacht sind auf immer vereint.

Die Kinder haben durch die kindgerechte Art der Aufführung, die kleinen eingebauten Späßchen und eine angepasste Sprache einen guten Einblick in die Welt der Oper erhalten. Dass sie auch praktisch mit in die Aufführung eingebunden waren durch das Mitsingen und die kleinen Rollen, hat allen viel Spaß gemacht und schafft hoffentlich die Motivation, sich intensiver mit Opern und Opernaufführungen zu beschäftigen.

Nach September 2011 mit Bastien und Bastienne  war dies die 2. Aufführung der Jungen Oper an unserer Schule und nach den bisherigen  erfolgreichen Vorstellungen auch sicher nicht die letzte.