Österlicher Gottesdienst in der Waldschule Berumerfehn

Am letzten Schultag vor den Osterferien war für die Schülerinnen und Schüler der Waldschule Berumerfehn ein ereignisreicher Tag, u. a. feierten sie im Beisein von Eltern und Großeltern einen Gottesdienst, den sie mit Hilfe der Religionslehrkräfte aktiv mitgestaltet hatten.

In den fünf Klassen war dafür im Vorfeld einiges vorbereitet worden. Beim Montagssingen wurden die Lieder geübt, die Plakate wurden bemalt, beklebt und beschriftet, die Texte wurden geübt und die gelben Kapseln von Überraschungseiern mit Sonnenblumenkernen gefüllt.

Kleopas und Andreas, zwei Jünger Jesu, sprechen über ihre Gefühle nach dem Tod ihres Herren. Die dunklen Gefühle, wie Mutlosigkeit, Trauer, Angst, überwiegen. Indem sie sich an ihre Erlebnisse mit Jesus erinnern, schöpfen sie langsam wieder Hoffnung. Ihre Trauer verwandelt sich in Freude.

Die Kinder hatten dafür Plakate mit einer dunklen und einer hellen Seite gestaltet und sich intensiv mit den Gefühlen und ihrem Wandel vom Negativen zum Positiven beschäftigt. In den Unterrichtsstunden hatten sie außerdem die gefüllten Kapseln in die Erde gesteckt, als Zeichen dafür, dass erst etwas dunkel werden muss, damit neues Leben entstehen kann.

Im Gottesdienst erlebten die Kinder, dass sich die Kapseln in wunderschöne, mit Moosgummi gestaltete Blumen verwandelt hatten, das Zeichen für das neue Leben. Diese durften sie am Ende des Gottesdienstes mit nach Hause nehmen.